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[Zen] mashUp






Geschmack

Wer lehrt die Wahrheit,
wer sagt, was gut und was schlecht ist,
wer kennt den Weg?
Die Verrückte Wolke kennt den Geschmack
ihrer eigenen Scheiße.
Lange Liebesbriefe,
kurze Gedichte voller Leidenschaft.
(Ikkyu Sôjun)

Wir müssen das Wesentliche am Buddhismus aus unserer eigenen Kultur und Lebensweise verstehen.
(Nakagawa Roshi)

Achtsamkeit

Ein tiefes Verstehen.

Im allgemeinen nehmen wir an, daß der Satz «A ist A» absolute Gültigkeit besitzt, und daß die Annahme «A ist nichtA» oder «A ist B» unvollziehbar sei. Wir waren nie imstande, diese Denkbedingungen des Verstandes zu durchbrechen; sie waren zu achtunggebietend. Aber nun erklärt Zen, Worte seien Worte und nichts weiter. Wenn die Worte aufhören, mit den Tatsachen übereinzustimmen, ist es Zeit für uns, mit den Worten zu brechen und zu den Tatsachen zurückzukehren.
Wo Logik ihren praktischen Wert besitzt, soll man sie gebrauchen, wo sie aber versagt oder gar versucht, ihre eigenen Grenzen zu überschreiten, da müssen wir ihr Halt gebieten. Von jeher seit dem Erwachen des Bewußtseins haben wir Menschen uns bemüht, die Rätsel des Daseins zu lösen und unseren Durst nach Logik durch den Dualismus von «A und nicht A» zu stillen, und zwar so, daß wir eine Brücke eine Brücke nennen, das Wasser fließend nennen, den Staub von der Erde aufsteigen lassen; aber zu unserer großen Enttäuschung ist es uns auf diesem Wege nie gelungen, den Frieden des Geistes, vollkommenes Glück und ein tiefes Verstehen von Leben und Welt zu erreichen.
(D.T. Suzuki: Die große Befreiung)





 Für uns macht es keinen Unterschied,
ob wir lesen, essen, singen
oder es miteinander treiben.

Herzzeit 2.0 - Ein Koan für zwei Orchester

Jean-Luc Godard: Montage meine schönste Sorge.

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